Dorf in der Landschaft

Wir lieben die Natur ...


... und die Natur liebt uns.

Die Natur genießt bei uns einen hohen Stellenwert. Die Aussage belegen die Naturschutzgebiete In Geiern unser Anteil am Wolferskopf , das einzigartige Salzbiotop Bietzener Heilquelle und nicht zuletzt das romantische Mühlental mit dem nahezu unberührten Bachtal.

Nicht ohne Stolz pflegen und bewahren wir die über Jahrhunderte gewachsenen Besonderheiten unserer Kulturlandschaft. Die Natur belohnt uns mit einer außergewöhnlichen Artenvielfalt in gepflegten Streuobstwiesen, unberührten Bachtälern und naturbelassenen Waldzellen. Unser bescheidener Anteil liegt in:

» dem jährlichen Pflege- und Erhaltungsschnitt von alten Hochstammkulturen privat und durch den Obst- und Gartenbauverein, die Arbeitsgemeinschaft Mühlental und den örtlichen Naturschutzbeauftragten

» den Neuanpflanzungen von seltener Mostbirnen und alten Obstsorten, wie z. B. Karaiserbirne und Speierling

» der Erhaltung und Erneuerung des exotischen Baumbestandes sowie der Streuobstwiese im ehemaligen Landschaftspark Mühlental

» der Freilegung der Ziehbornquelle und Wiederherstellung des dortigen Tümpels zur Verbesserung des Lebensraumes für Amphibien und Wasserinsekten

» der Rückverlegung der Quackburquelle in ihr natürliches Bett unter Schaffung von großflächigen Ansiedlungsmöglichkeiten für Wasserpflanzen

» der Vorbereitung des Ohligsbaches zur Wiederansiedlung von seltenen Kleinfischarten, wie Mühlkoppe und Stichling

Wir lieben die Natur ...

Interessenausgleich zwischen Kultur, Landwirtschaft und Erholung

Eine ausgeprägte Ortsrandeingrünung ist die Visitenkarte von Bietzen. Durch die zentrale Höhenlage auf dem Bietzerberg und die sehr gute Einsehbarkeit von den Nachbardörfern Harlingen und Menningen ist die Einfügung der Siedlungskörper in die freie Landschaft deutlich erkennbar. Der typische Ortsrand ist geprägt durch einen umfänglichen, hochwertigen Obstbaumbestand in typischen Streuobstwiesen. Diese bilden einen reizvollen Übergang von den besiedelten zu den landwirtschaftlichen Flächen. Gemeinsam bilden sie unsere gepflegte Kulturlandschaft.

Ein Netz von reizvollen Wanderwegen, von kürzeren Themenwegen bis hin zum fast 18 km langen prämierten Bietzerberger", laden mit herzlichem Willkommen Wanderer und Radwanderer, ob Naherholungssuchende oder weit angereiste Gäste, ein.

Wegekreuz auf dem Bietzer Berg

Wer es zulässt, spürt die Erfüllung des nebenstehenden Gebetswunsches unserer Vorfahren:

„O schmerzhafte Mutter, bitte für unsere Seele“